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SCHOKOLADE, ALLE VARIANTEN DES GENUSSES

Die Schokolade, die aus einer sehr alten Pflanzen entsteht (es gibt sie schon seit mehr als 6000 Jahren), ist heute vielleicht das bekannteste, am meisten verbreitete und geschätzte Dessert aller Nascher der Welt. Sie wurde schon von den präkolumbischen Zivilisationen, von denen sie bis zu uns gelangt ist, als Speise der Götter betrachtet, heilig und wertvoll bis zum Punkt, dass nur die nobelsten Klassen es verbrauchen durften und ihre Bohnen wurden auch als Währung benutzt.

Wir sprechen natürlich von der Schokolade, die schon seit ihrer Ankunft auf dem Alten Kontinent am Anfang des 16. Jahrhunderts, sich zu den Herrschern und Adligen von ganz Europa, dank seinem starken und bitteren Geschmack durchsetzte. Für das ganze 16. Jahrhundert war das Kakao aber ein Vorrecht von Spanien, dass ganz alleine den Handel und die Verbreitung der Schokolade verwaltete, aber während dem 17. Jahrhundert, dank der spanischen Anwesenheit in Süditalien und die der Savoyen im Norden, gelangte diese endlich ins  Belpaese.

Am Anfang war sie jedoch den höheren Schichten der Gesellschaft vorbehalten, aber im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sie sich auf umfassende Weise auch unter der Bevölkerung und heutzutage hat jeder mindestens ein mal im Leben diesen göttlichen Genuss probiert. Mit der Zeit haben sich natürlich verschiedene Methoden der Verarbeitung und Bereicherung entwickelt und haben somit neue Schokoladesorten geschaffen, die wir alle kennen, aber vielleicht weniger als wir denken. Um ein klares Bild zu haben, zeigen wir Ihnen die 4 Hauptsorten und ihre Eigenschaften.

ZARTBITTERSCHOKOLADE oder DUNKLE SCHOKOLADE: Die dunkle Schokolade, die glänzend und leuchtend ist und einen bitteren, anhaltenden Geschmack hat, ist ganz bestimmt diejenige mit dem stärksten Aroma und die Sorte mit dem gröẞten Kakaogehalt. Um tatsächlich als dunkle Schokolade bezeichnet zu werden, muss diese mindestens aus 35% Kakao bestehen, aber oft fängt man bei 70% an, um dann für die wahren Liebhaber dieses starken und alten Aromas bis über 90% zu gelangen.

MILCHSCHOKOLADE: Die Milchschokolade, die viel süẞer und weicher ist, wird, wie der Name selbst vorschlägt, mit Zucker und Milch zubereitet und mit einem Kakaogehalt, die mindestens um 25% sein muss. Wenn man andere Milchfette hinzufügt, erhält man die feinste Milchschokolade, die einen noch cremigeren und “reinen” Geschmack hat und generell von den Kindern bevorzugt wird. Sie ist sehr hitzeempfindlich.

GIANDUJA: Die Gianduja Sorte entstend in Torino Mitte des 19. Jahrhunderts, wobei es darin besteht der Schokolade schmackhafte und fein gemahlene Haselnüsse hinzuzufügen.

Es handelt sich oft um Milchschokolade, die dazu dient die Gaumen derjenigen zu befriedigen, welche die  süẞen Noten bevorzugen. Diese knusprige und schmackhafte Schokolade ist in Italien sehr bekannt und ist mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet.

WEIẞE SCHOKOLADE: Die weiẞe Schokolade entsteht durch Mischen von Kakaobutter, Zucker, Milch oder daraus gewonnene Produkte. Sie hat einen äuẞerst süẞen Geschmack und gerade aus diesem Grund wird sie im Gebäckbereich für Mousse, Sahnepudding und anderen leckeren Desserts benutzt. Es ist ziemlich merkwürdig, dass es sich dabei nicht wirklich um Schokolade handelt, da es gar kein reines Kakao enthält.

All diesen Schokoladesorten können auch andere Zutaten hinzugefügt werden, um sie zu bereichern, wie Nüsse, Mandeln, Haselnüssen, Pistazien und auch Aromastoffe, wovon die Vanille, oder das Vanillin die gewöhnlichsten sind. Was immer für eine Form sie auch annimmt, wie auch immer sie verarbeitet wird, behält diese alte Bohne immer noch den Charme und den auẞerordentlichen Geschmack, die zu alten Zeiten (aber eigentlich ist es heute noch so) daraus die Speise der Götter gemacht haben.

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