Weihnachten ist traditionsgemäß eine Jahreszeit, der die italienische Küche einige der besten und schmackhaftesten Gerichte und Rezepte aller Zeiten gewidmet hat. Es handelt sich dabei um einige Gerichte, die bei weihnachtlichen Mittag- und Abendessen nicht fehlen dürfen. Jede Stadt und jede Region bietet ihre eigenen Spezialitäten. In Rom sticht besonders der Abbacchio hervor, in Neapel der Capitone, und der Cappone spielt stattdessen eine wichtige Rolle in den zentralen und nördlichen Regionen. Diese traditionellen Gerichte machen die kulturelle Identität des Herkunftsortes aus und beziehen sich auf besonders „nahrhafte“ Gerichte.
Abbacchio alla romana

Abbacchio (Milchlamm) ist in Rom ein kulinarisches Synonym für Weihnachten (aber es wird auch an Ostern zubereitet). Dieser Begriff, der sich von dem lateinischen Baculum, beziehungsweise dem „Stock“, an dem die Lämmer festgebunden wurden, ableitet, bezeichnet ein junges geschlachtetes Lamm und eine besonders zarte und schmackhafte Fleischsorte. Bei der aufwendigeren Version dagegen werden die gemehlten und angebratenen Keulen in einer Pfanne gegart, in die Salbei, gehackter Knoblauch und mit Essig vermischter Wein hinzugegeben werden. Anschließend wird das Fleisch mit kochendem Wasser bedeckt und im Ofen gegart. Für die Zubereitung von Abbacchio alla „Scottadito“ mit Kartoffeln, müssen die Lammkoteletts gegrillt, mit Schmalz eingefettet und mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Die Lammkoteletts können auch frittiert werden. Zuerst werden sie mit Paniermehl und Eiern paniert und dann in Öl frittiert.
Capitone an Heiligabend
Der Capitone (Aalweibchen, vom lateinischen caput) darf in Neapel an Heiligabend nicht fehlen. Der Capitone wird in der berühmten „Smorfia napoletana“ durch die Zahl 32 dargestellt. Die Aalweibchen zeichnen sich durch ihre Kopf- und Körpergröße aus, die größer als die der Aalmännchen ist. Sie leben sowohl im Süßwasser als auch im Meer, da sie von den Flüssen ins Meer ziehen. Dieses Gericht hat seinen Ursprung in der Antike. Das Essen von Capitone – dessen Aussehen dem der Schlange, dem Symbol des Bösen, sehr ähnlich ist – ist ein symbolischer Glücksakt, der die Beseitigung des Bösen mit der Geburt Christi in Verbindung bringt. Traditionsgemäß muss der Capitone am Tag vor Heiligabend lebendig gekauft werden. In diesem Zeitraum kann man in den Fischläden der Stadt das Schauspiel dieser Fische beobachten, wenn sie sich in den großen blauen Becken winden. Am nächsten Tag werden sie dann ganz frisch zubereitet.
In der neapolitanischen kulinarischen Tradition wird der Capitone hauptsächlich frittiert gegessen. Der Fisch wird nach dem Ausnehmen und Säubern in kleine Stücke geschnitten, die dann mit Grießmehl paniert werden. Dann werden sie frittiert, bis sie eine schöne goldene Farbe annehmen. Für den Fall, dass etwas vom Capitone übrigbleibt, kann er als „Capitone alla scapece“ zubereitet werden. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, das in der neapolitanischen Küche angewandt wird, um Fisch, aber auch Gemüse nach dem Frittieren aufzubewahren. Für die Zubereitung von diesem Gericht wird der Capitone mit Öl, Essig, Knoblauch und Minze mariniert.
Cappone

Der Capitone (Aalweibchen, vom lateinischen caput) darf in Neapel an Heiligabend nicht fehlen. Der Capitone wird in der berühmten „Smorfia napoletana“ durch die Zahl 32 dargestellt. Die Aalweibchen zeichnen sich durch ihre Kopf- und Körpergröße aus, die größer als die der Aalmännchen ist. Sie leben sowohl im Süßwasser als auch im Meer, da sie von den Flüssen ins Meer ziehen. Dieses Gericht hat seinen Ursprung in der Antike. Das Essen von Capitone – dessen Aussehen dem der Schlange, dem Symbol des Bösen, sehr ähnlich ist – ist ein symbolischer Glücksakt, der die Beseitigung des Bösen mit der Geburt Christi in Verbindung bringt. Traditionsgemäß muss der Capitone am Tag vor Heiligabend lebendig gekauft werden. In diesem Zeitraum kann man in den Fischläden der Stadt das Schauspiel dieser Fische beobachten, wenn sie sich in den großen blauen Becken winden. Am nächsten Tag werden sie dann ganz frisch zubereitet.
In der neapolitanischen kulinarischen Tradition wird der Capitone hauptsächlich frittiert gegessen. Der Fisch wird nach dem Ausnehmen und Säubern in kleine Stücke geschnitten, die dann mit Grießmehl paniert werden. Dann werden sie frittiert, bis sie eine schöne goldene Farbe annehmen. Für den Fall, dass etwas vom Capitone übrigbleibt, kann er als „Capitone alla scapece“ zubereitet werden. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, das in der neapolitanischen Küche angewandt wird, um Fisch, aber auch Gemüse nach dem Frittieren aufzubewahren. Für die Zubereitung von diesem Gericht wird der Capitone mit Öl, Essig, Knoblauch und Minze mariniert.





