Weihnachtsmenüs, italienische Rezepte
Weihnachten steht vor der Tür und auch dieses Jahr wird wieder eines der beliebtesten Festtage – wie seit jeher ein italienisches Weihnachtsmenü zubereitet wird, das den alten Brauch von Region zu Region respektiert, Auch wenn manche lieber im Restaurant essen möchten. Lassen Sie uns gemeinsam die passenden Rezepte für Weihnachten entdecken!

Unterschiede zwischen den Regionen
Das Weihnachtsessen spiegelt regionale Traditionen wider: von Nord nach Süd gibt es viele Rezepte, von Nord bis Süd bis zum Dessert, die eine kleine kulinarische Reise zwischen den Regionen ermöglichen. Zunächst einmal ist zu bedenken, dass alle Festtagsmenus in Italien Vorspeisen, Vorspeisen, Zweit- und Nachspeisen enthalten.
Im Norden Italiens gibt es einige ideale Rezepte für ein italienisches Weihnachtsmenü, zum Beispiel in Lombardei wird oft ein Safranrisotto mit Würzsauce mit Luganega-Wurst zubereitet, einem Fleisch mit lucanischer und römischer Herkunft, oder die berühmten Nudeln mit Ragù, die typisch für Emilia Romagna sind.

Im Nu glänzt die Carbonara Valdostana, ein Teller mit gerösteten Fleischstreifen im Wein, der oft von Polenta begleitet wird.
Für dieses Rezept wird aromatisiertes Rindfleisch mit Gewürznelken, gepressten Wacholderbeeren, Karotten, Knoblauch und wenig Zwiebeln verwendet. Das Fleisch wird dann mit Wein überzogen und über Nacht mariniert, am nächsten Tag wird es in Mehl oder Stärke gegart, in einer Pfanne mit Butter und Schmalz. Anschliessend die Zwiebel goldbraun braten, Fleisch und Kräuter darüberstreuen, Pfeffer und die gefilterte Marinade beigeben
Sobald der Wein anfängt zu kochen, die Flamme senken, mehr Wein zugeben und warten, bis das Fleisch zart ist. Anschliessend kann der Teller heiss serviert werden, wobei darauf zu achten ist, dass etwas Salz beigegeben wird.

Eines der bekanntesten Gebäcke ist das Gubana, ein friaulisches Rezept aus Gebäck, Trockenfrüchten und etwas Schnaps. Eine kleine Kuriosität dieses Gebäcks ist, dass sein Name Falten bedeutet und vom „Guba“ abgeleitet wird, eben weil es in den Natisonen Tälern an der Grenze zu Slowenien ihren Ursprung hat.
Auch in Mittelitalien besteht das Weihnachtsmenü aus vielen traditionellen Gerichten: Zu den bekanntesten zählen das Winterfell, ein Gericht, das aus Schichten von Pfannkuchen mit Tomatensauce und Fleischbällchen zubereitet wird.

Für dieses Rezept müssen Fleischklöße und Pfannkuchen aus frischen Eiern, Milch und Mehl zubereitet werden. Für die Fleischklöße ist die Zubereitung ganz einfach, denn Hackfleisch muss mit Parmesan und Eigelb sowie Salz, Pfeffer und Petersilie geknetet werden. Die Fleischbällchen und Pfannkuchen werden in verschiedenen Pfannen gebacken, anschliessend wird jeder Pfannkuchen mit Sauce, Frikadellen und Béchamel abgedeckt und ca. 1 Std. im Backofen bei 180 Grad gebacken.
Ein weiteres sehr berühmtes Rezept sind die Makkaroni-Marken oder die Glockenstrumpeln, also Kugeln aus gebratenem Zuckerteig, die in Honig getaucht werden.
Unter den sizilianischen Rezepturen besticht die Pasta mit Sardellen mit einem einzigartigen Geschmack, der durch eine geheime Zutat entsteht: die frische, wilde Bergfenchel, die dem Teig einen unwiderstehlichen Duft verleiht.

Wissenswertes zum italienischen Weihnachtsmenü
Nachdem Sie einige traditionelle Gerichte für ein perfektes Weihnachtsmenü nach italienischer Art gesehen haben, haben Sie hier ein paar unbekannte Fakten. Weihnachten war in Italien immer ein wichtiges Fest, denn seit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es den Brauch, sich „a crepapancia“ zu gönnen, bis es voll und ganz war.
Aus diesem Grund haben auch weniger wohlhabende Familien das ganze Jahr lang hart gearbeitet und beim Weihnachtsessen gespart oder einige Lebensmittel konserviert – in der bäuerlichen Gesellschaft wurden die Produkte des Jahres gegessen, Zum Beispiel Charcuterie, Würste, getrocknete Feigen oder Rosinen.
Eine weitere kleine Besonderheit ist, dass der 24. Dezember immer ein „magerer“ Tag war, um sich auf das grosse Essen vorzubereiten und in einigen Regionen Brühen zum Abendessen gemacht wurden, Verwenden Sie diese auch am nächsten Tag, indem Sie oft Ravioli oder Tortellini hinzufügen.
Zu den in ganz Italien beliebten Süsswaren aus der Antike gehörten zudem der Pandoro und der Panettone, der ursprünglich nur aus Weissmehl bestand, und es war schon ein grosser Luxus, an Weihnachten ein Stück davon zu probieren, mit seinen Liebsten zusammen.
Bild auf der Titelseite : vanityfair

