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Die Nährwerte der italienischen Schokolade

„Neun von zehn Personen lieben Schokolade; die Zehnte lügt (John Tullius)“. Auch wenn sie kalorienreich ist, und manchmal sogar „super-kalorienreich“, kann keiner diesem Wunder wiederstehen, das die Natur den Maître Chocolatier aus aller Welt bietet und ihnen damit die Möglichkeit gibt sich beim herstellen von echten Delikatessen auszutoben, oft entstehen richtige Kunstwerke, nicht nur aus Kakao, sondern auch mit anderen typischen Zutaten der eigenen Region vermischt, dadurch werden die produzierten Erzeugnisse individuell und einzigartig. Zur „Unterstützung“ der Naschkatzen unterstreicht und betont die wissenschaftliche Forschung eindeutig die „therapeutischen“ Vorteile dieser Delikatesse, wenn auch zu einem mäßigen Verbrauch geraten wird.

Die Wissenschaftler sind sich einig darin, dass dunkle Schokolade durch ihren hohen Gehalt an Flavonoiden, die durch ihre antioxidative Wirkung das schlechte Cholesterin (LDL) senken können, den Blutdruck regulieren und auf die Verengung des Lumens der Blutgefäße (für Bluthochdruck verantwortlich) einwirken, die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich reduzieren kann. Außerdem sind anscheinend einige Aminosäuren der Schokolade für die erhöhte Produktion von Serotonin und Endorphinen verantwortlich, Hormone die das körperliche Wohlbefinden und eine gute Stimmung entscheidend beeinflussen. Wie viel und vor allem welche Schokolade sollte man essen um von der Schutzfunktion in Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu profitieren? Die Standardsorten von Schokolade sind im Wesentlichen drei: Zartbitter, Milchschokolade, weiße Schokolade. Sie unterscheiden sich nicht nur durch den Geschmack, sondern auch durch den ernährungswissenschaftlichen Aspekt und den Kakaogehalt.

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Aus diesem Grund wird empfohlen täglich 6g dunkle Schokolade zu essen, mit mindestens 70% Kakaogehalt. Auch wenn im Hinblick auf die Produktion von Schokolade, in Italien und weltweit, Perugia der bekannteste Ort ist, vor allem durch die berühmten Baci, können alle Regionen von Nord bis Süd mehr oder weniger alte „Schokoladentraditionen“ vorweisen. Im Piemont, Turin, wo der Kult und die Produktion von Qualitätsschokolade von allen anerkannt wird, hat die Phantasie der Maître Chocolatier zur Erfindung von einer besonderen Köstlichkeit geführt, „Gianduia“ (Nougat), das durch mischen von Schokolade und gemahlenen Haselnüssen entsteht.

In Pontedera (Toskana) ist das Aushängeschild der Schokoladenkunst die „Chuao“ Tafel, die mit „fave di criollo“ aus Venezuela gemacht wird und einen unverwechselbaren und angenehmen fruchtigen Nachgeschmack hat. In Apulien, genauer gesagt in Maglie in der Provinz von Lecce, kann man ein typisches Produkt mit dem ungewöhnlichen Namen „limoncello“ genießen, dass nicht getrunken sondern gegessen wird, oder auch die „Galatina“, die mit einem Geheimrezept gemacht wird und aus zwei verschiedenen Mandelpasten auf einem Biskuitteig besteht, von etwas Birnenmarmelade verbunden und vollständig mit Bitterschokolade überzogen. Noch etwas weiter unten in Sizilien wird in der Stadt Modica noch heute nach alten Verfahren eine besondere Schokoladensorte produziert, die „ciucculatta muricana“.

Im Gegensatz zu der normalen Schokolade ist sie körnig und brüchig, und hat eine schwarze Farbe, mitunter matt und etwas bräunlich. Die besondere kalte Zubereitung führt dazu, dass die Qualität vom Kakao vollständig erhalten bleibt. Wenn es wahr ist, dass die leckersten Gerichte auch die ungesündesten sind, dann ist Schokolade, vor allem dunkle Schokolade, in geringen Maßen eine Ausnahme die die Regel bestätigt.

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