Search

Carciofi alla giudia

Der Name dieses Rezept bedeutet wortwörtlich ‚Artischocken auf jüdischer Art‘, da sie traditionellerweise von der jüdischen Bevölkerung des Ghettos von Roma, nach einem schnellen Kippur gegessen wurden. Das Rezept wird schon im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt und ist heute eine typische Beilage der römischen Küche.

Die Hauptzutat sind die Artischocken der Sorte mammola oder die Sorte romanesco, welche in der Region Lazio in groẞe Menge vorkommen und eine typisch runde Form aufweisen. Ihre ganz besondere Eigenschaft ist es, dass sie keine Stacheln haben und somit ganz verzehr werden können. Wir empfehlen diese Sorte Artischocken zu besorgen, aber im Notfall kann man auch die normalen benutzen, wie die Mehrzahl der Italienischen Chefköche es auch tut. Es reicht wenn man die Spitzen abschneidet und die Mitte ein bisschen aushöhlt. Das einzige Problem damit ist, dass die Hälfte der Artischocke dabei verloren geht.

Die Zubereitung ist sehr einfach. Der äuẞere härtere Teil der Artischocke wird wegeschnitten, dann werden sie gegeneinander gehauen, damit sie sich öffnen. Einen schnellen Durchgang in Zitronenwasser, eine Prise Salz und Pfeffer und dann werden sie in Sonnenblumenöl frittiert.  Ein Weg um sie knusprig zu halten, ist der die Artischocken mit kaltem Wasser abzuschrecken, sobald aus dem Öl kommen.
Wie schon zuvor erklärt worden ist und weil die Artischocken auf jüdischer Art eben eine lokale Sorte benutzen und heiẞ gegessen werden müssen, wäre es sie  150 km entfernt kosten zu wollen ein sinnloses Unterfangen.

Ein letzter Ratschlag: die frischen Artischocken sind nur von Februar bis April erhältlich!

Write a response

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Close
Your custom text © Copyright 2018. All rights reserved.
Close