Search

Fugasa d’Ia Befana eine piemontesische Süßspeise für das Epiphaniasfest

Eine typische weihnachtliche Süßspeise aus dem Piemont

Es gibt zahlreiche regionale Rezepte der italienischen Weihnachtstradition. Besonders interessant sind vor allem Süßspeisen, wie die für das Piemont typische Fugasa d’Ia Befana. Mit Italian Traditions kannst du diese weihnachtliche traditionelle Süßspeise entdecken, die zu dieser Jahreszeit zubereitet wird. Wir werden dir von der Bedeutung des Namens und ihrer Ursprungsgeschichte erzählen. Außerdem werden wir dir die Orte zeigen, an denen diese Süßspeise zubereitet wird und das Rezept und die erforderlichen Zutaten für die Zubereitung vorstellen.

Credits: Turin Mamma

Was ist die Fugasa d’Ia Befana?

Es handelt sich um eine Süßspeise, das seit der Antike in der Provinz Cuneo und im Piemont anlässlich des Epiphaniasfestes zubereitet wird. Sie wird zubereitet, um in Gesellschaft gegessen zu werden. Im Zusammenhang mit dieser Süßspeise gibt es ein besonderes Ritual. Die Feiertage wurden durch diese Süßspeise mit Überraschung noch unterhaltsamer. Eine der wichtigsten Eigenschaften dieser Süßspeise besteht aus dem weichen und aromatischen Teig. Ihre runde Form erinnert an ein Gänseblümchen.

Geschichte

Die Fugasa d’Ia Befana ist eine sehr alte Süßspeise, die mit dem Panettone oder der Colomba verglichen werden kann. Ihr Ursprung ist angeblich älter als der der anderen weihnachtlichen Süßspeisen. Das Ritual im Zusammenhang mit ihrem Verzehr ist sehr interessant. Traditionell wurden zwei Bohnen in dem Kuchen versteckt. Eine weiße und eine schwarze. Derjenige, der die Bohnen in seinem Stück fand, musste die Focaccia bezahlen und Wein anbieten. Mit der Zeit wurde diese Süßspeise nur noch anlässlich des Epiphaniasfestes zubereitet und aus diesem Grund heißt sie Focaccia della Befana.

Wo und wann wird sie zubereitet?

Diese Süßspeise wird seit der Antike in der Provinz Cuneo zubereitet. Man kann sie allerdings in ganz Piemont finden. Heutzutage ist das Rezept in ganz Italien bekannt. Traditionell wird diese Süßspeise nur anlässlich des Epiphaniasfestes angeboten, und auch heute noch wird sie nur an diesem Tag sowohl in den Familien, als auch in den zahlreichen Konditoreien der Region zubereitet.

Das traditionelle Rezept

Für die Zubereitung von diesem traditionellen Rezept muss man die Angaben des Originalrezepts befolgen, insbesondere hinsichtlich der benötigten Zutaten. Laut dem typisch piemontesischen Rezept sollten diese Zutaten verwendet werden:

  • 250 g Mehl
  • 12 g Bierhefe
  • 200 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • 100 g kandierte Früchte
  • 1 Vanilleschote
  • Salz
  • Lauwarme Milch
  • 1 Eigelb
  • Zuckerstreusel

 

Um diese Süßspeise zuzubereiten, muss man zuerst das Mehl auf der Arbeitsplatte verteilen und dann das Eigelb und die anderen Zutaten in die Mitte dazugeben. Die Zutaten müssen gut vermischt werden und zum Schluss werden die kandierten Früchte hinzugegeben. Der Teig muss ca. 10 Minuten in einer Knetmaschine geknetet werden. Sobald er fertig ist, muss er eine Nacht ruhen. Dann wird der Teig auf einem runden Backblech ausgerollt. Mit Hilfe von einem Glas in der Mitte, müssen 12 gleichgroße Stücke gezeichnet werden. Zum Schluss bei 180 Grad 30 Minuten backen.

 

Die Süßspeisen der italienischen Weihnachtstradition sind sehr interessant. Ihre Rezepte haben einen sehr alten Ursprung und werden noch heute für besondere Anlässe zubereitet. Es sind typische Produkte einiger Regionen, die sich im Laufe der Zeit in ganz Italien verbreitet haben. Wenn du weitere typische regionale Produkte der Feiertage entdecken möchtest, empfehlen wir dir, diesen Artikel zu lesen. Jetzt kennst du die Fugasa d’Ia Befana und musst sie nur noch probieren.

Main image credits: blog giallo zafferano

Write a response

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Close
Your custom text © Copyright 2018. All rights reserved.
Close