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Museo Etrusco: In Mailand wird eine neue Goldgrube der Kunst eröffnet

Vom Architekten Mario Cucinella entworfen und von der Stiftung Luigi Rovati (der berühmte Gründer von Rottapharm-Madaus in Monza) finanziert, wird das neue Museo Etrusco in Mailand in Kürze seine Schätze den Gästen offenbaren. Bis zur Eröffnung dauert es noch ein bisschen, sie ist für 2019 geplant. Die Baustelle des Museums befindet sich im Palazzo Bocconi-Rizzoli-Carraro in Corso Venezia, und nach einer kurzen Pause aufgrund der Entdeckung von neuen archäologischen Ausgrabungen, wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Bis Dezember 2018 sollte jedoch der schwierigste Teil des Projekts, und zwar die endgültige Verlegung der Betonplatten, abgeschlossen sein.

Details des Projekts: Museo Etrusco in Mailand, das schwebende Gebäude

Die endgültige Verlegung der Betonplatten ist ein entscheidender Punkt für den Erfolg des Projektes, weil das Gebäude bis heute absurderweise in der Luft schwebt, nur von zwei Pfosten und einer massiven Stahlkonstruktion getragen. Darunter? Nichts. Die Ausgrabungen haben nicht nur den kleinen Teil des bereits vorhandenen Kellergeschosses unter dem Gebäude betroffen (ursprünglich für den Bau eines kleinen privaten Kinos bestimmt), sondern auch eine zusätzliche Etage. Die unterirdischen Arbeiten waren eine echte technische Herausforderung. Mitte 2019 sollen die Räume einschließlich der Ausstellungsräume vollständig fertiggestellt werden.

Wie wird das Museo Etrusco aussehen?

Der Besucher wird sich beim Betreten des Museums vor einer riesigen Bibliothek und einem Bistro mit Zugang zu den Innengärten des Gebäudes wiederfinden. Die Idee ist es, den Stil der Mailander Palazzi zu kopieren, mit einem Eingang der an die Innenhöfe grenzt, und aus dem neuen Museo Etrusco in Mailand einen Ort zu machen, der nicht nur einmalig besichtigt werden soll, sondern ein richtiger Treffpunkt für die Bewohner wird. Beim Abstieg wird man sich vor einem fast „magischen“ Szenario wiederfinden, mit gekrümmten Wänden und gedämpftem Licht. Die Innenräume wurden wie die in den 70er Jahren vom Architekten Perego entworfenen Innenräume beibehalten, um die Installation der Kunstwerke in einer realen Einrichtung zu ermöglichen. Ohne die Kunstwerke wird das Museum kein klassischer „weißer Würfel“ ohne Formen sein, sondern ein Bauwerk, dessen Architektur bewundert werden sollte.

Der Konferenzraum und die Bibliothek des Museo Etrusco

Das Obergeschoss des neuen Museo Etrusco in Mailand wird einen Konferenzraum, eine Fachbibliothek und einen Ausstellungsraum beherbergen. Im Ausstellungsraum werden von Zeit zu Zeit temporäre Ausstellungen stattfinden, die von der Museumsleitung als wertvoll eingeschätzt wurden. Außerdem wird es eine weitere Etage geben, von der jedoch weder Einzelheiten, noch der Verwendungszweck bekannt sind. Das Museo Etrusco wird kein einfaches italienisches Museum sein, sondern ein Ort, an dem man seine Kultur pflegen kann, eine „Kreuzung“ zwischen Antike und Gegenwart.

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