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Piero Pizzi Cannella von Susanna Orlando. Orient und Eros in der Hauptstadt der Zeitgenössischen Kunst

In Pietrasanta bis zum 14. Januar, Gedanken des Künstlers in 11 Grafiken

Der erste Eindruck ist das Markenzeichen der Galeristin, ein kreativer Geist aus Pietrasanta, in jeder Hinsicht die italienische Hauptstadt der Zeitgenössischen Kunst: ein großartiger Aufbau, zwischen Grauschattierungen, leidenschaftlichen roten Vorhängen und einem dominierenden Licht. In diesem Rahmen werden die 11 Grafiken von Pizzi Cannella in der Ausstellung Shunga, die am 8. Dezember eröffnet wurde, von Susanna Orlando ausgestellt.

Das Interesse des Künstlers für den Orient und die orientalische Ästhetik entsteht durch sein Verständnis  der japanischen Kunst als mysteriöse und gleichzeitig wertvolle Sprache, die den Geist für eine gewisse Imagination öffnet.

Der Künstler erzählt uns nämlich keine Geschichte, sondern ein Märchen, eine erlesene Sammlung von Kunstwerken, die die Persönlichkeiten der orientalischen Liebenden wie in einem ewigen Traum beschreibt.

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Die Shunga beeindrucken durch ihre abgebildete Kühnheit, allerdings mit Feingefühl, und laden den Betrachter ein in das Herz des Kunstwerks zu gelangen. Diese mutigen Abbildungen verfügen über eine Kraft, die über die dargestellte Szene hinausgeht, vereint mit geschmeidigen und eleganten Linien. Auf diese Weise werden die japanischen Liebenden Zeugen der Sinnlichkeit der Malerei, Eros wird Kunst und Kunst wird Eros.

Die beschriebene Liebe, auch als gewagte Erotik, erhebt sich zu einer gewissen Heiligkeit. Das ist das ideale Szenario, aus dem shunga entsteht und eines der Geheimnisse seiner Raffinesse, entscheidende Bestandteile der Werke des römischen Künstlers, dessen starke Gefühle imstande sind unsere Seele zum vibrieren zu bringen.

Die wertvolle Sammlung der Grafiken wird im Stil der Galerie in einer Einrichtung präsentiert, in der die Werke mit wertvollen Stoffen der historischen venezianischen Manufaktur Rubelli verschmelzen. Eine perfekte Mischung, in der das warme Rot des Gewebes und die Handschrift des Künstlers ein einzigartiges Liebeslied erzeugen.

Die Ausstellung endet am Sonntag 14. Januar 2018.

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